Mein Weg
Mein Weg – geprägt von Vertrauen, Handwerk und Verantwortung
Mein Name ist Meike Friehe. Ich bin Zahntechnikermeisterin, 55 Jahre alt, verheiratet, Mutter eines mittlerweile erwachsenen Sohnes und lebe seit jeher in meiner Heimatstadt Solingen.
Meine berufliche Reise begann 1990 mit meiner Ausbildung zur Zahntechnikerin in Düsseldorf. Schon damals hat mich fasziniert, dass sich in diesem Beruf präzises Handwerk, medizinisches Verständnis und die Möglichkeit verbinden, Menschen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Nach meinem erfolgreichen Abschluss im Jahr 1994 führte mich mein Weg noch im selben Jahr in das Dentallabor von Michael Niepmann – eine Entscheidung, die mein gesamtes weiteres Berufsleben prägen sollte.
Herr Niepmann war weit mehr als mein Arbeitgeber. Er wurde zu einem Mentor, der mein fachliches Können ebenso gefördert hat wie meine persönliche Entwicklung. Während ich mich kontinuierlich weiterbildete, meinen Ausbilderschein sowie den betriebswirtschaftlichen Teil der Meisterschule absolvierte und schließlich den Meistertitel als Zahntechnikerin erlangte, durfte ich immer mehr Verantwortung übernehmen.
Zwischenzeitlich erhielt ich die Möglichkeit, ein Praxislabor organisatorisch aufzubauen und zu leiten. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf die Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxis und Dentallabor nachhaltig geprägt. Nach der Geburt meines Sohnes führte mich mein beruflicher Weg schließlich wieder zurück zu Michael Niepmann – zunächst in Teilzeit, später mit immer größerem Verantwortungsbereich.
Mit den Jahren wuchs nicht nur das Vertrauen meines Arbeitgebers in mich, sondern auch meine Verantwortung für den Betrieb.
Mit den Jahren wuchs nicht nur das Vertrauen meines Arbeitgebers in mich, sondern auch meine Verantwortung für den Betrieb. Im Jahr 2014 übernahm ich die Laborleitung am heutigen Standort in Wuppertal. Herr Niepmann bezog mich Schritt für Schritt in sämtliche Bereiche der Unternehmensführung ein – von den organisatorischen Abläufen über die Mitarbeiterführung bis hin zur wirtschaftlichen Verantwortung. Als er später nach Süddeutschland zog, übertrug er mir die vollständige Verantwortung für das Dentallabor.
Dass ich dieses Labor heute weiterführen darf, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Denn ich übernehme nicht einfach einen Betrieb – ich führe eine über viele Jahre gewachsene Vertrauensbeziehung zu Zahnarztpraxen und Patienten fort. Herr Niepmann begleitet mich bis heute beratend und unterstützt mich mit seiner langjährigen Erfahrung. Dieses Vertrauen ist für mich Verpflichtung und Motivation zugleich.
Mein Anspruch war und ist es, Bewährtes zu bewahren und gleichzeitig moderne Zahntechnik konsequent weiterzuentwickeln. Deshalb verbinden wir traditionelle zahntechnische Handwerkskunst mit digitalen Fertigungsmethoden und modernen Materialien. Gleichzeitig glaube ich, dass Technik allein keine außergewöhnliche Zahntechnik schafft. Den entscheidenden Unterschied machen Erfahrung, Präzision und die Bereitschaft, für jede Versorgung die beste Lösung zu finden.
Wir verstehen uns nicht als anonymes Zentrallabor, sondern als persönlicher und verlässlicher Partner für Zahnarztpraxen. Ich möchte für unsere Kunden eine verlässliche Ansprechpartnerin sein – erreichbar, persönlich und engagiert. Wenn nötig, komme ich direkt in die Praxis. Für Farbnahmen oder individuelle Anpassungen empfangen wir Patienten persönlich in unserem Labor. Diese Nähe schafft Vertrauen und genau dieses Vertrauen ist die Grundlage unserer täglichen Arbeit.
Ich liebe meinen Beruf bis heute. Nicht nur, weil er höchste handwerkliche Präzision verlangt, sondern weil wir mit unserer Arbeit etwas schaffen, das weit über Zahnersatz hinausgeht. Wir schenken Menschen Lebensqualität, Selbstvertrauen und oft auch das unbeschwerte Lächeln zurück. Zu sehen, wie Patienten mit ihren neuen Zähnen wieder lachen, berührt mich jedes Mal aufs Neue – und erinnert mich daran, warum ich diesen Beruf vor mehr als drei Jahrzehnten gewählt habe.
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